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Samstag, 28. Januar 2012

''Fiederungen'': Solms eröffnet Ausstellung im Bundestag

<i>Gabriele von Lutzau und H.O. Solms</i>
Gabriele von Lutzau und H.O. Solms
(27. Januar 2012) Im Paul-Löbe-Haus stellt Gabriele von Lutzau von heute an bis zum 24. Februar ihre Skulpturen aus. Der Bundestag zeigt die Ausstellung anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Hermann Otto Solms hat die Ausstellung der Holzbildhauerin heute im Anschluss an die Gedenkstunde eröffnet. 

Von Lutzau formt aus vom Sturm gefällten Bäumen und Wurzeln riesige Skulpturen. In seiner Begrüßung sagte Solms: "Gabriele von Lutzaus Kunst ist eine der Metamorphosen: Der gefällte, gesägte, geflämmte und damit geschundene Baum wandelt sich zum gefiederten Sinnbild der Befreiung und der Freiheit. "

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Holocaust-Gedenktag: Marcel Reich-Ranicki spricht im Deutschen Bundestag


Einfahrt zum KZ Auschwitz (Deutsches Bundesarchiv, Bild 175-04413/CC-BY-SA)
(27. Januar 2012) Am heutigen Holocaust-Gedenktag erinnert der Deutsche Bundestag in einer Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus.  Als Gastredner wird Marcel Reich-Ranicki sprechen. Als junger Mann erlebte und überlebte Reich-Ranicki das Warschauer Ghetto. Seine Eltern wurden im Konzentrationslager Treblinka ermordert.

Die Gedenkstunde wird auch in diesem Jahr vom WebTV des Deutschen Bundestages und von Phoenix live übertragen.

Im Jahre 1996 hat der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Deutschland will damit der Millionen Menschen gedenken, die durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordert wurden. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Konzentrationslagers Auschwitz .

 

Nachhaltiges Wachstum in der Sozialen Marktwirtschaft: Impulse 2012


Copyright: INSM/Wick
(update 26. Januar 2012) Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat sich heute in Berlin des Themas Nachhaltiges Wachstum angenommen. Hermann Otto Solms hat an der Podiumsdiskussion teilgenommen, in der es unter anderem um "Impulse für ein ökologisch und sozial nachhaltiges Wachstum" ging. Solms:  "Aus liberaler Perspektive ist Wachstum kein Selbstzweck, sondern ein Mittel um übergeordnete Ziele zu erreichen. Wachstum ist zugleich Ausdruck von technischem, wirtschaftlichem und sozialem Fortschritt. Das Entstehen neuen Wissens kann Deutschland und Europa helfen, die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen - z.B. den Klimawandel, die Schuldenkrise, die Alterung der Gesellschaft - erfolgreich zu bewältigen. Wachstum ist also eine wichtige Voraussetzung, damit wir unseren Wohlstand aufrechterhalten können.

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, wird in der Regel zuerst an Umwelt gedacht. Natürlich ist die ökologische Komponente sehr bedeutend. Wir dürfen dabei aber nicht die ökonomische und die soziale Komponente aus den Augen verlieren. Wenn beispielsweise Ökostrom so teuer wird, dass Bezieher niedriger Einkommen ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können, kann dies nicht im Sinne einer vernünftigen Politik sein. Gleiches gilt, wenn stark steigende Energiepreise dazu führen, dass energieintensive Unternehmen vermehrt ins Ausland abwandern."

 

Solms-Statement zu den Meldungen in der Rheinischen Post

(25. Januar 2012) "Da meine Äußerungen gegenüber der Rheinischen Post vielfach fehlinterpretiert werden, möchte ich meine Aussage erläutern: "Eine Aufstockung des langfristig einzurichtenden Rettungsschirmes ESM steht bei uns nicht zur Diskussion. Es bleibt auch unbestritten, dass der gültige EFSF wie vereinbart auslaufen muss. Wie der Übergang zu gestalten ist, muss im März bei dem Treffen der Regierungschefs vereinbart werden. Für diesen Übergang gibt es unterschiedliche Überlegungen. Eine Festlegung zum heutigen Zeitpunkt wäre falsch. Aber eines muss meiner Meinung nach klar sein: Eine flexiblere Übergangsregelung darf nicht im Ergebnis zu einer dauerhaften Erhöhung des ESM führen."

 

Argumente gegen die Börsensteuer: Auszug aus der Solms-Rede

(23. Januar 2012) Über die Einführung einer Finanztransaktionsteuer wird weiter diskutiert. Hermann Otto Solms hat die Argumente gegen dieses Vorhaben in seiner Rede im Deutschen Bundestag klar genannt. Er sagt: "Diejenigen, die die Einführung einer Finanzmartksteuer fordern, müssen erst einmal den Nachweis erbringen, dass die volkswirtschaftlichen Nachteile, die damit verbunden sind, geringer sind als die volkswirtschaftlichen Vorteile. Die Finanztransaktionsteuer ist mittlerweile eine reine Wundertüte: Sie soll die Märkte beruhigen. Sie soll die Spekulationen eindämmen. Sie soll die Finanzindustrie bestrafen. Sie soll für mehr steuerliche Gerechtigkeit sorgen. Sie soll im Übrigen Geld in die Kasse spülen.   Das ist natürlich alles schön und gut. Aber: Geht das? Kann sie das? Das ist doch die Frage."

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