Dr. Hermann Otto Solms, FDP - Lesenswertes

Wie ich den 9. November 1989 erlebt habe

"Am 9. November 1989 war der Deutsche Bundestag in Bonn zu einer Plenarsitzung zusammengekommen. Wir tagten damals im Wasserwerk, das als Ersatzparlament diente. Die damals amtierende Bundestagspräsidentin, Annemarie Renger, bekam während der Sitzung eine Notiz gereicht. Als sie sie verlesen hatte, stimmten einige Kollegen spontan die Nationalhymne an. Alle anderen Abgeordneten erhoben sich und das ganze Parlament sang gemeinsam.
Das war einer der ergreifendsten Momente, die ich je im Bundestag erlebt habe.
Am nächsten oder übernächsten Tag bin ich dann selbst nach Berlin gefahren, um den Fall der Mauer mit eigenen Augen zu sehen..."

 

Geschichte wird gemacht: Der Mauerfall


Foto: DBT, Zander
(9. November 2009)
"Privatreisen nach dem Ausland können ohne Vorliegen von Voraussetzungen, Reiseanlässen und Verwandtschaftsverhältnissen beantragt werden. Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt."
Am 9. November 1989 las SED-Politbüromitglied Günter Schabowski diese Worte von einem Zettel ab. Die Folgen war überwältigend!
Mehr dazu:
 

Beitrag für FamilienZeit


Familie Solms - gemalt
von Tochter Christine (als
sie noch viel jünger war)
Meine Familie ist für mich Inspiration und Ruhepol zugleich. Gerade für einen Politiker ist es unglaublich wichtig, eine Art Erdungsquelle zu haben. Menschen, die mir auf einmalige Art sagen, was sie wollen und von mir erwarten. Die sich an mir reiben. Und mit denen trotzdem eine unzerstörbare Verbundenheit besteht.
Ich weiß aus vielen Gesprächen mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass die meisten ganz ähnlich empfinden. Fast alle wünschen sich eine „eigene“ Familie und neben einem Partner gehören dazu auch Kinder. Die Statistik beweist aber, dass viele auf die Verwirklichung ihrer Wünsche verzichten. Es greift zu kurz, dies als volkswirtschaftliches Problem zu betrachten.

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Was mir wirklich etwas wert ist

Freiheit ist für mich das höchste Gut. Sie erlangt jedoch erst dann ihren eigentlichen Wert, wenn die Menschen im Gegenzug bereit sind, die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Eigenverantwortung ist dabei mehr als bloße Pflicht. Im Gegenteil, sie eröffnet die große Chance, unser Leben nach unseren eigenen Vorstellungen selbst zu gestalten. Das ist mir wirklich etwas wert.

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Fragebogen der Gießener Zeitung

20 Fragen an die Bundestagskandidaten

1.    Ihr liebster Schriftsteller?
Am liebsten lese ich Biografien und Autobiografien. Zuletzt hat mich die Biografie von Günter Brakelmann über den Gründer des Kreisauer Kreises, Helmuth James Graf von Moltke, beeindruckt.  Davor habe ich zwei ausgezeichnete Biografien über Stalin gelesen: „Der junge Stalin“ und „Stalin. Am Hof des roten Zaren“. Beide Bücher hat der britische Historiker Simon Sebag Montefiore geschrieben. Ansonsten lese ich sehr gerne Romane von John Irving.

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Was die HessenDepesche wissen will...

 

Fragebogen der HessenDepesche Ausgabe Novemer 2009

Wie lautet Ihr politisches Leitmotiv?

„Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muss.“ Goethe, Faust II

Welche drei Eigenschaften sollte ein/e würdige/r Politiker/in Ihrer Meinung nach besitzen?
Glaubwürdigkeit, Intelligenz, Bürgersinn

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Sonntage - Sonnentage des Lebens

Befragt, was für ihn das Schönste am Sonntag sei, antwortet Hermann Otto Solms: "Als Bundespolitiker bin ich sehr viel unterwegs und selten wirklich Herr meiner Zeit. Während der Sitzungswochen des Deutschen Bundestages bin ich in Berlin, sonst nehme ich Termine in der ganzen Bundesrepublik wahr. Selbst wenn ich zuhause in Lich bin, habe ich nicht viel Zeit für meine Familie."

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Schule Schloss Stein: Lernen zwischen Chiemsee und Alpenpanorama

Ein Beitrag zum 60. Jubiläum der Schule im Jahre 2008

Im zarten Alter von neun Jahren erblickte ich zum ersten Mal tief beeindruckt Hochburg, Schloss und Gutshof der Schule Schloss Stein – und zwar im Spätsommer 1950. Mein Bruder Wilhelm und meine Schwester Dorothea, die das Landschulheim bereits seit einem Jahr besuchten, hatten mir während der Sommerferien allerlei Gruselgeschichten über den blutrünstigen Heinz von Stein erzählt, der im Mittelalter hier an der Traun sein Unwesen getrieben hatte. Ich war gespannt, was mich als Schüler an diesem Ort erwarten würde.


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''Suchet der Stadt Bestes''

Die evangelische und katholische Kirche haben die sogenannte Politikerbibel vorgestellt. In dem Buch kommentieren 56 bekannte Politiker ein von ihnen ausgewähltes Bibelzitat. Nicht nur Hermann Otto Solms, sondern auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Bundestagspräsident Norbert Lammert und der SPD-Vorsitzende Kurt Beck erklären darin in persönlichen Texten, was die ausgesuchten Bibelworte für ihr Leben und Handeln bedeuten.

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Sechs Fragen

Für die Broschüre "61 Liberale", in der sich alle Abgeordneten der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag der laufenden Legislaturperiode vorstellen, hat Hermann Otto Solms sechs Fragen beantwortet. Seine Antworten finden Sie auf der nächsten Seite.

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Heroisch und tragisch zugleich

"Man kann Hermann Otto Solms für einen Helden halten oder für eine tragische Figur. Es hat etwas Heroisches, wie Solms, der Finanzexperte der FDP, für seine Sache kämpft. Für sein Konzept einer großen Steuerreform, für ein Einkommensteuersystem mit nur noch drei Steuersätzen – 10, 25 und 35 Prozent – und einer Nettoentlastung der Bürger von 35 Milliarden Euro." So steht es in der Zeit Nr. 39 vom 18. September 2009. Wenn Sie den ganzen Artikel lesen wollen,

dann klicken Sie hier.

 

Stets vom Individuum her denken

Blickpunkt Bundestag, Januar 2007 - Kathrin Gerlof beschreibt Hermann Otto Solms in ihrem Artikel "Stets vom Individuum her denken" als einen, "der nicht aufhört, Vorstellungen von der Zukunft zu entwickeln." Auf Gerlofs Frage, was denn das Einfache an dem Steuerkonzept der FDP sei, antwortet Solms: "Darin, dass jeder nur so viel oder so wenig Steuern würde bezahlen müssen, dass seine Leistungsfähigkeit nicht eingeschränkt ist. Und auch nicht die Motivation, Leistung zu erbringen."

 

Der Unangepasste

Blickpunkt Bundestag, August 2003 - Zu Beginn einer jeden Legislaturperiode wählen die Abgeordneten das Bundestagspräsidium. Es besteht aus dem Präsidenten und in der Regel so vielen Stellvertreterinnen und Stellvertretern, wie es Fraktionen gibt. Sie alle entscheiden über Angelegenheiten, die die Leitung des Hauses betreffen, und sitzen abwechselnd den Plenarsitzungen vor. Eine Ehre ist es, diesem Gremium anzugehören, und eine Herausforderung dazu.

 
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