Dr. Hermann Otto Solms, FDP - Besuchergruppen in Berlin

Besuchergruppen in Berlin

Mehrmals im Jahr lädt Hermann Otto Solms Besuchergruppen aus dem Mittelhessischen in die Hauptstadt ein. Dort erwartet seine Gäste ein umfangreiches Programm, das ihnen einen sowohl einen Einblick in die aktuelle Politik geben als auch das Wissen um die Geschichte Deutschlands vertiefen will. Neben Gesprächen mit dem Gastgeber stehen Besuche in Ministerien, im Deutschen Bundestag und an historisch bedeutungsvollen Einrichtungen auf dem Programm.

 

Besuch aus Gießen, Lich und Heuchelheim


 

Besuch in Berlin



Schüler der Gesamtschule Gießen Ost

(27. September 2011) Besonders aufgeweckt und interessiert waren die Schüler der Ostschule in Gießen, die am Abend des 27. September den Bundestag besuchten.  Gießen ist Herr Solms‘ Wahlkreis, daher war ein Treffen der Schüler mit „ihrem“ MdB vereinbart.  Leider konnte Herr Solms auf Grund großen Termindrucks nicht persönlich erscheinen.  Er ließ den Schülern herzliche Grüße ausrichten und wurde durch seine wissenschaftliche Mitarbeiterin Sarah Bäumchen gebührend vertreten.  
Frau Bäumchen erklärte den aufmerksamen Schülern die Abläufe im Bundestag und die Funktionen der einzelnen Gremien. Des weiteren bot sie einen Überblick über die historischen Hintergründe des Reichstagsgebäudes und zählte viele interessante Fakten über das Regierungsviertel  und seine „Bewohner“ auf.
Anschließend war noch Zeit für Fragen und nun konnten die Schüler zeigen, dass sie gut informiert und sehr interessiert am politischen Geschehen sind. Es wurde beispielsweise gefragt wieso die FDP ihre Meinung in Bezug auf die Kernenergie änderte oder wieso man denn die Steuern senken wolle. Frau Bäumchen stand den Schülern Rede und Antwort und es war für alle Beteiligten eine informative und unterhaltsame Stunde im Paul-Löbe-Haus.

Autor:  Maximilian Pabst, der zur Zeit ein Praktikum im Büro von Hermann Otto Solms absolviert

 

Bellevue, Bundestag und Bodemuseum

 



 
(22. September 2011) Eigentlich sind alle Führungen für die großartige Ausstellung "Gesichter der Renaissance" längst ausgebucht. Und eigentlich sind die Warteschlangen vor dem Bodemuseum endlos. Gut, wenn man sich schon weit im Vorhinein um Tickets gekümmert hat.


Abiturjahrgang 1961

In der vergangenen Woche hat eine Gruppe des Abiturjahrgangs des Jahres 1961 des Gymnasiums im oberhessischen Nidda Berlin besucht. Genau 50 Jahre ist es also her, seit die Besucher von heute in den Abiturprüfungen schwitzten. Die Gruppe unternimmt in jedem zweiten Jahr Reisen in die Wohnorte ehemaliger Klassenkameraden. So sind die 1961er schon nach Bonn, München, Essen und Darmstadt gereist. In diesem Jahr war die Bundeshauptstadt dran. Es ist für die ehemaligen Klassenkameraden nicht der erste Besuch in Berlin. 1959 - noch vor dem Mauerbau -, hat man eine Klassenfahrt an die Spree unternommen. Es war also eine Wiederkehr,  in der auch Erinnerungen an 1959 wach wurden.


Volles Programm

Auf dem Programm stand neben dem Reichstag, dem bereits erwähnten Bodemuseum, dem neuen Museum und dem Nikloaiviertel auch das Bundespräsidialamt und Schloss Bellvue. Im Sitz des Bundespräsidenten wurde der Gruppe ein besonderer Höhepunkt zuteil. Einer der Klassenkameraden, Dr. Joachim Schnurr, war früher als Referatsleiter im Bundespräsidialamt tätig. Er konnte die Mitreisenden nicht nur fachkundig führen, sondern sogar eine Besichtigung der Räume ermöglichen, die bei Staatsempfängen genutzt werden. 


Gespräch mit Solms

Im Reichstag traf die Gruppe auf Hermann Otto Solms. Es wurde intensiv über die Hintergründe der Euro-Rettung diskutiert. Solms bekannte sich dabei eindeutig zu Europa und dem Euro: "Der Euro ist eine Grundlage unseres wirtschaftlichen Erfolges. Wir haben gesteigertes Interesse daran, dass der Aufschwung in Deutschland sich fortsetzt. Das gelingt nur auf der Grundlage eines stabilen Euros, und deswegen geht es zur Zeit darum, die Risiken für den Euro auszuräumen." Solms stellte außerdem klar, dass er Röslers Meinungsartikel in der Welt unterstütze.


Wechselvolle deutsche Geschichte

Welcher Abiturient hätte 1961 wetten mögen, dass die Berliner Mauer - DAS Symbol der deutsch-deutschen Teilung - 1990 fallen und 2011 nur noch in Rudimenten vorhanden sein würde. Ein ganz besonderes Highlight der Reise war für viele aus diesem Grund die Tatsache, dass sie durch das Brandenburger Tor hindurchlaufen konnten - wie damals, 1959 auf der Berliner Klassenfahrt und trotz der wechselvollen deutsch-deutschen Geschichte zwischen beiden Reisen.



 

Warum geht die Kanzlerin einfach raus?


(18. September 2011) Anfang September hatte Hermann Otto Solms wieder einmal Besuch aus Gießen. 27 Schüler einer zehnten Klasse der August Hermann Francke Schule wollten eine Diskussion mit ihm führen. Sie hatten sich samt Lehrer auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages eingefunden und einige Fragen vorbereitet. Wer nicht kam, war Hermann Otto Solms. Das passiert gelegentlich: Als Vizepräsident des Deutschen Bundestages gibt es Termine, die er nicht verschieben kann. Zum Beispiel der Vorsitz bei den Plenarsitzungen. Hier wechseln sich Bundestagspräsident Lammert und seine Stellvertreter ab. Der Vorsitzplan wird allerspätestens zu Beginn einer Sitzungswoche festgelegt und daran müssen sich alle halten. Aus diesem Grund konnte er die Schüler aus seinem Wahlkreis nicht selbst begrüßen.

Seine wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sarah Bäumchen, übernahm. Die Schülergruppe hatte vor dem Gespräch Gelegenheit, auf der Besuchertribüne im Bundestag einer Rede des Außenministers Guido Westerwelle zu hören. Die Schüler waren begeistert, schließlich sind Redner und Tagesordnungspunkte für die Besuchergruppen auf der Tribüne nicht immer so interessant wie an diesem Tag.
Sarah Bäumchen erklärte den Schülern im Fraktionssaal die Geschichte des Reichstags, die Arbeitsweise des Parlaments und schilderte den Arbeitstag ihres Chefs. Anschließend stellten die Schüler reichlich Fragen, wie zum Beispiel die nachfolgenden:

„Warum ist Frau Merkel einfach während der Rede von Herrn Westerwelle aufgestanden und hat das Plenum verlassen. Ist das nicht unhöflich?“
Die Antwort: In dieser Woche gibt es für Parlament, Regierung und Regierungschefin besonders viel zu tun. Da muss sich die Kanzlerin oft mit anderen abstimmen. Außerdem haben zu dem Zeitpunkt alle noch auf das Urteil aus Karlsruhe zur Rechtmäßigkeit des europäischen Rettungsschirms gewartet.

„Warum fahren Politiker so große Autos und reden dann von Klimaschutz?“Die Antwort: Man muss genau unterscheiden zwischen Privat- und Dienstwagen. Privat muss jeder Abgeordnete selbst entscheiden, welches Auto er fahren möchte. Spitzenpolitiker haben Personenschutz. Die Autos der Kanzlerin und der Minister sind mit besonderem Schutzfunktionen – wie schusssicherem Glas und anderem mehr –  ausgestattet. Das ist sehr wichtig. Ein Dienstwagen hat aber auch repräsentative Bedeutung. Wie wäre es denn, wenn die Kanzlerin bei einem Staatsbesuch mit einem Kleinwagen vorfährt? 

Da gab es viel Gelächter. Gemeinsam wurde festgehalten, dass das trotzdem ein wichtiges Thema sei. Es müsse stärker darauf geachtet werden , schadstofffreundliche Wagen zu fahren.

„Ist es nicht unhöflich, wenn die Abgeordneten im Plenum Zwischenrufe einwerfen?“
Die Antwort: Nicht unbedingt. Das Plenum dient den Abgeordneten dazu, den Wählern ihre Standpunkte darzulegen. Durch Zwischenrufe wird die Atmosphäre lebendiger. Es ist die Aufgabe des Präsidenten zu entscheiden, ab wann Zwischenrufer zur Ordnung ermahnt werden müssen.

Am Ende der Fragerunde wollten viele Schüler wissen, wie man sich für eine Stelle oder ein Praktikum im Bundestag bewerben kann. Sarah Bäumchen gab bereitwillig Antwort.

 

Besuch aus Wien


Wiener in Berlin
(15. August 2011
) Es war ein lang geplanter Besuch, aber ein spontanes Zusammentreffen: 31 Schüler des „Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasium unter besonderer Berücksichtigung der musischen Ausbildung Wien 3“ haben eine Woche lang die deutsche Bundeshauptstadt besucht. Am Ende des umfangreichen Programms stand ein Besuch des Reichstags. Hausherr Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, begrüßte die Schüler und ihre drei Lehrer - Magister Claudio Martins, Magister Wolfgang Weinlich und Magister Veronika Kaiser - im Fraktionssaal seiner Fraktion. Nach einer ebenso interessanten wie entspannten Diskussion begleitete der Vizepräsident die Gruppe spontan hinauf zur Reichstagskuppel. Beim Rundgang wies Solms die Schüler auf besondere Bauwerke hin und lieferte den historischen Bezug gleich dazu. 

Noch im Fraktionssaal hatte Solms den österreichischen Gästen das deutsche Parteiensystem und die Grundzüge des bundesdeutschen Parlamentarismus erklärt.  Die Frage einer Schülerin, wo im Plenum Präsidentin Merkel sitze, beantwortete Solms mit der Erklärung, in Deutschland gebe es eine Kanzlerin, Angela Merkel, und einen Bundespräsidenten, Christian Wulff. An die Erklärung schloss er eine kleine Anekdote an, die die Schüler sichtlich amüsierte: "In Österreich gibt es ja auch einen Bundespräsidenten, Herrn Fischer. Den habe ich in bester Erinnerung. Als Mitgründer der Motorradgruppe des Bundestages bin ich vor einigen Jahren mit Herrn Fischer - damals war er noch Parlamentspräsident - bei einer Motorradausfahrt zusammengetroffen. Unser Motorradtour verlief über Prag nach Bratislava und von dort nach Wien. Herr Fischer und ich sind damals um den extra für uns gesperrten Ring herumgefahren. Das war ein schönes Erlebnis."


 

PiB-Sieger besuchen den Reichstag

(5. Mai 2011) Hermann Otto Solms hat Besuch aus seinem Wahlkreis. Neben einigen interessierten Bürgern hat der Gießener FDP-Abgeordnete die aktivsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Internetprojekts Politik im Blick - Schüler diskutieren mit in die Hauptstadt eingeladen.

Auf dem Programm steht neben einer Stadtrundfahrt unter politischen Aspekten und einem Besuch des Reichstags auch die Stauffenberg-Gedenkstätte und eine Führung im ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis in Hohenschönhausen.

 

Geschichtsstunde mit dem Vizepräsidenten

(8. April 2011) 21 Berufsschüler der Max-Weber-Schule in Gießen sind in dieser Woche zu Besuch in Berlin. Neben zahlreichen anderen Punkten stand ein Gespräch mit Hermann Otto Solms auf dem umfangreichen Programm.

Solms nutzte die Gelegenheit, den Schülern die Geschichte des Reichstagsgebäudes näherzubringen. Von Paul Wallot entworfen, wurde das Bauwerk 1894 feierlich seiner Bestimmung übergeben. Für Solms ist der Reichstag ein Symbol der Freiheit und keines der Unterdrückung. Schließlich sei das Gebäude - nur wenige Wochen nachdem die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 die Macht übernahmen -  niedergebrannt worden. In der Nacht vom 27. auf den 28. Februar wurde der Plenarsaal zerstört. Doch zuvor habe der Reichtag im Mittelpunkt der revolutionären Ereignisse in Berlin gestanden. So habe der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann am 9. November 1918 von einem Fenster des Reichstags die Republik ausgerufen. In der Weimarer Republik , von 1919 bis 1933, sei der Reichstag ein Hort der noch jungen Demokratie gewesen.

 

Hitzige Hartz-IV-Debatte

(25. Februar 2011) Nicht immer haben die Besucher der Bundestagsabgeordneten so großes Glück wie eben jene, die zur Zeit auf Einladung von Hermann Otto Solms in Berlin sind. Für jede der Besuchergruppen wird zwar Monate im Voraus der Besuch einer Plenarsitzung eingeplant, aber nicht immer sind die dann debattierten Themen von so weitreichendem öffentlichen Interesse wie am heutigen Freitag. Heute um 9 Uhr stimmten die Parlamentarier über die Beschlussempfehlung des Vermittlunsausschusses zur Hartz-IV-Reform ab. Eine Debatte zur Lage der Hartz-IV-Empfänger und deren Kinder schloss sich an. Die Aufmerksamkeit der Mittelhessen auf der Besuchertribüne des Deutschen Bundestages war entsprechend groß.


 

Tage der Ein- und Ausblicke

Besuch im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen
Besuch im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen
(20. November 2010)
Ein umfangreiches Programm erwartete die Mittelhessen, die trotz des trüben Novemberwetters der Einladung von Hermann Otto Solms nach Berlin gefolgt waren. Ingesamt zehn Programmpunkte - einschließlich des obligatorischen Gruppenfotos im Reichstag - wollten absolviert werden. Da blieb wenig Zeit zum Verschnaufen. Gleichwohl war das Interesse an den historischen Stätten und politischen Begegnungen groß: "Das jüdische Museum in Berlin muss man gesehen haben. Von außen wirkt der neue Teil beklemmend. Innen mussten wir tatsächlich aufpassen, dass wir uns nicht verlaufen", kommentierte ein Reiseteilnehmer.  "Der Besuch im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen hat mich nachhaltig beeindruckt. Das sollten alle sehen, die dem Unrechtsstaat nachtrauern" , bekannte ein anderer.
Für viele der Solmsschen Gäste stand fest: "Dieser Berlinbesuch wird nicht unser letzter sein."

 

AHF-Schüler zu Gast in Berlin

(7. Oktober 2010) Hermann Otto Solms ist in Kolumbien. In seiner Funktion als Vizepräsident des Deutschen Bundestages unternimmt er eine Delegationsreise und hält eine Ansprache anlässlich der Eröffnung des CEMarin (Center of Excellence in Marine Sciences) in Santa Marta. Sarah Bäumchen, wissenschaftliche Mitarbeiterin, und Praktikantin Sandra Seubert kümmerten sich derweil um eine Schülergruppe der August-Hermann-Francke-Schule aus Gießen. Sandra Seubert berichtet auf der nächsten Seite.

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Dreizehn Fragen an Hermann Otto Solms

(4. Oktober 2010) Vor zwei Wochen war die Klasse 9a der Liebigschule in Gießen zu Besuch in Berlin. Eigentlich hätten die Schüler ein Gespräch mit Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, führen wollen, doch der war leider verhindert. In der vergangenen Woche haben die Schüler ihm deshalb eine E-Mail geschrieben...


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Licher in Berlin

Eigentlich hätten sie schon gern ein Gespräch mit "ihrem Licher" geführt, sagten sie bedauernd. Der aber war gestern Nachmittag im Bundeskanzleramt und sprach in kleiner Runde über das Energiekonzept der Regierungskoalition. Also begrüßte Sarah Bäumchen, wissenschaftliche Mitarbeiterin,  die Licher Fahrtgemeinschaft am Berliner Reichstag. Die 45 Personen sind persönliche Gäste von Bundestagsvizepräsident  Hermann Otto Solms. Alle  zeigten freilich großes Verständnis dafür, dass Solms verhindert war: "Spätestens am Wochenende sehen wir ihn ja schließlich in Lich", lautete die einhellige Meinung.

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Liebigschule x 2 = jede Menge Information

(19. September 2010) In der Haushaltswoche des Deutschen Bundestages debattieren die Bundestagsabgeordneten über den Finanzbedarf der Bundesministerien oder salopp gesagt über die Frage: Welcher Minister braucht wieviel Geld wofür? Dass Regierung und Opposition  unterschied licher Meinung sind und diese entsprechend vortragen, versteht sich (fast) von selbst.

Genau diese Haushaltswoche haben sich Schüler der Liebigschule aus Gießen ausgesucht, um nach Berlin zu kommen - und an einer Plenarsitzung teilzunehmen.

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Was kommt nach dem Schulabschluss?


46 Schülerinnen und Schüler aus Allendorf zu Gast bei 1 Bundestagsvizepräsidenten
46 Schülerinnen und Schüler aus Allendorf zu Gast bei 1 Bundestagsvizepräsidenten
(26. August 2010)
Eine Frage, die sich auch die Schülerinnen und Schüler der Gesamt- schule Lumdatal in Allendorf an der Lumda stellen. Nun haben die Jugendlichen eine Reise nach Berlin genutzt, um im Deutschen Bundestag mit Hermann Otto Solms nicht nur über Politik, sondern auch über das Thema Berufswahl zu sprechen.

Der Rat des Gießener Wahlkreisabgeordneten fällt eindeutig aus: „Man macht nur das wirklich gut, was man auch gern macht.“ Und dann erzählt Solms von seinem Weg in die Politik: Schon als Student habe er sich für Politik und Geschichte interessiert.  Nach dem Studium sei er als Unternehmer tätig gewesen und habe sich außerdem in der FDP engagiert.  1980 sei er dann in den Bundestag gewählt worden:  „Bei meinem Einzug in den Bundestag habe ich lediglich gehofft, für ein bis zwei Legislaturperioden als Abgeordneter tätig sein zu dürfen.“ Mittlerweile ist Solms seit 31 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages - und von Ermüdungserscheinungen keine Spur! Sein großer Enthusiasmus für politisches Engagement beeindruckte die jungen Besucher aus Allendorf sichtlich – und so spendeten sie Solms am Ende seiner Ausführungen spontan Applaus.

 

Von der Lahn an die Spree

Cheeeeese!
Cheeeeese!
(23. Juni 2010)
Peinlich!? Da klingelt mitten in der Diskussion das Handy einer Schülerin. Der Rüffel von den Lehrern kommt prompt: "Die Telefone sollten doch ausgeschaltet bleiben."

Aber Hermann Otto Solms, der den Schülern der Lahntalschule aus Lahnau Rede und Antwort steht, reagiert souverän: "Das ist uns doch allen schon mal passiert."

Die Jugendliche, von der hier die Rede ist, gehört zu einer Schülergruppe aus Lahnau in Mittelhessen. Gemeinsam mit weiteren 140 Mitschülern ist sie am Montag nach Berlin gekommen. Bis Freitag lernen die Schüler Politik, Kultur und Geschichte der Stadt kennen - und wahrscheinlich auch das Berliner Nachtleben. Am Mittwoch also war der Bundestag dran. Nach einem Vortrag mit Informationen rund um das hohe Haus und über die Arbeit der Parlamentarier, diskutierten die Schüler mit Solms. Der beantwortete viele Fragen:  "Warum gibt es in Deutschland nicht mehr direkte Demokratie?", "Wie kann man verhindern, dass eine Diktatur wieder möglich wird?", "Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus?" und "Wie kann Hartz IV-Empfängern besser geholfen werden". Den Antworten haben die Schüler mit Interesse zugehört. Da kann es schon mal passieren, dass man vergisst, das Handy auszuschalten.


 

Berlinfahrt in Spiegelstrichen

(30. März 2010)

- 50 Personen aus Gießen, Heuchelheim, Pohlheim, Wartenberg, Ebsdorfergrund, Dornburg, Lauterbach, Linden, Lich, Biebertal, Herborn, Grünberg, Laubach, Lollar und Allendorf/Lumda
- viereinhalb Stunden Zugfahrt nach Berlin
- dreieinhalb Tage Aufenthalt in Berlin
- zehn Programmpunkte  (darunter ein Besuch einer Plenarsitzung und eine Führung im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen)
- ein informatives Gespräch mit Hermann Otto Solms und fünf seiner Kollegen aus der FDP-Bundestagsfraktion
- ein Gruppenfoto (offizielles)
- 3 x Mittagessen, 3 x Abendessen
- an drei Abenden Zeit genug, das Berliner Kulturleben zu erkunden
- viereinhalb Stunden Zugfahrt zurück nach hatten viele der Gäste die Stadt bisher noch nicht kennengelernt. Gesamturteil: Berlin ist eine Reise wert - vor allem unter politischen und historischen Aspekten!

 

Sommer in Berlin

(6. Juli 2009) Den lang ersehnten Sommer nach Berlin gebracht, hat am vergangenen Donnerstag die 10. Klasse des Gießener Landgraf Ludwigs Gymnasiums aus Gießen.
Bei sommerlichen 30 Grad tauschten die Schüler das Freibad gegen den Bundestag in den Hermann Otto Solms die Schüler eingeladen hatte. Auf dem Programm stand außer einer Debatte im Bundestag und dem Besuch der Reichstagskuppel auch ein Gespräch mit dem Bundestagsvizepräsidenten selbst, in dem er den Schülern Rede und Antwort stand.  Die Zeit wurde bis zur letzten Minute genutzt, um alle Fragen zu G8, Killerspielen und der Finanzmarktkrise zu beantworten. Aber auch organisatorische Fragen wie: Was bedeutet denn eigentlich dieses ständige klingeln in den Reichstagsfluren ? (die Abgeordneten wurden zur Abstimmung gerufen) konnten beantwortet werden. Besonders interessierten sich die Schüler dafür, wie Sie sich selbst in der Politik einbringen und am politischen Prozess teilhaben können. Einige von ihnen hatten bereits am Projekt „Politik im Blick“ teilgenommen und auf diese Weise schon erste politische Erfahrung sammeln können. Hermann Otto Solms ermutigte die Schüler weiterhin so politisch interessiert zu bleiben und machte deutlich, dass gerade die junge Generation sich politisch engagieren sollte.
(Text und Foto: Lena Schäfer, Praktikantin im Büro Solms)



 

''Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!''

(1. Juli 2009) Das Schuljahr nähert sich dem Ende. Die Arbeiten sind geschrieben, die Noten stehen fest. Bald werden in Hessen die Zeugnisse ver- geben, danach folgen sechs Wochen vermutlich heiß ersehnte Sommerferien. Und dazwischen? Was passiert in der Zeit zwischen Notengebung und Zeugnisvergabe?? Diese Zwischenzeit nutzen viele Schulen für eine Wanderwoche.

Für die rund 15 Schüler der der Friedrich-Ebert-Schule Gießen hatte das Reiseziel sechs Buchstaben: B E R L I N! Und bei einem Besuch der Hauptstadt darf natürlich eines nicht fehlen: ein Besuch des Deutschen Bundestages!

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Gute Stimmung !

(18. März 2009) Die Bundeszentrale für politische Bildung, das Bundesfinanz- ministerium, eine Stadtrundfahrt, die Stasizentrale Normannenstraße, eine Plenarsitzung im Deutschen Bundestag und eine Diskussion mit dem Gastgeber: all das und noch viel mehr stand auf dem Programm der Besuchergruppe, die Anfang März auf Einladung von  Hermann Otto Solms, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, die Hauptstadt besucht hat. Das Besondere an der Gruppe: Es waren lauter junge Leute, denen Solms so die Gelegenheit bot, in Politik und Parlament hinein zu schnuppern. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich während des Internetprojekts "Politik im Blick" durch besonders rege und intensive Mitarbeit ausgezeichnet. Die Reise nach Berlin - unter Aufsicht ihrer Lehrer - war die Belohnung für das große Engagement.

 

Debatte über Pirateneinsatz live erlebt

(22. Dezember 2008) Anstatt in Gießen, Marburg, Laubach oder Lich die letzten Geschenke zu kaufen, haben fünfzig Mittelhessen in der Vorweihnachtswoche eine Einladung nach Berlin angenommen. Hermann Otto Solms hatte die Gruppe zu einer viertägigen Informationsreise in die Hauptstadt eingeladen. Neben einem Besuch in der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Hohenschönhausen standen eine Führung im Bundeskanzleramt und ein Gespräch im Sozialministerium auf dem Programm. Beim Besuch im Plenum des Deutschen Bundestages verfolgten die Gäste die Debatte über die Beteiligung der Bundeswehr am Horn von Afrika. Bewaffnete deutsche Streitkräfte sollen dort eingesetzt werden, um Piraten zu bekämpfen. Anschließend diskutierten die vorwiegend älteren Besucher mit Solms und einigen seiner Kollegen aus der FDP-Bundestagsfraktion über aktuelle politische Themen - unter anderem über die hessische Landtagswahl am 18. Januar 2009.

 

LLG-Schüler stellen Griechenland-Fragen

Schülerinnen und Schüler der LLG im Reichstag
Schülerinnen und Schüler der LLG im Reichstag
(14. Juni 2011) In der vergangenen Woche haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages über zwei Themen debattiert, die weit in die Zukunft weisen: Zum einen über den Ausstieg aus der Kernenergie und zum anderen über die Stabilität der Euro-Zone und die Griechenland-Hilfen. Die Debatten im Parlament waren entsprechend hitzig.
Zwei 10. Klassen des Gießener Landgraf-Ludwigs- Gymnasiums, die in der vergangen Woche die Hauptstadt besuchten, haben die Debatten mit Interesse verfolgt. Am Donnerstagabend nutzten sie die Gelegenheit, Hermann Otto Solms Fragen zu den Finanzhilfen für Griechenland zu stellen. So wollten die Schüler unter anderem wissen, warum Griechenland überhaupt in die Euro-Zone aufgenommen worden sei; was passiere, wenn die Griechen das geliehene Geld nicht zurückzahlen könnten und ob nur griechische Banken von der Krise betroffen seien oder auch deutsche. Solms nahm sich viel Zeit, die vielschichtigen Zusammenhänge zu erklären. Eine solche Krise, so Solms, führe schnell zu Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft. Deshalb sei es wichtig, das Land zu unterstützen. Solms: "Wichtig ist nicht nur eine politische Lösung, sondern vor allen Dingen, dass wir einen Mentalitätswechsel in Griechenland erwirken.“


 
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